ESF-News Februar

Erfahren Sie in diesem Newsletter mehr zum anstehenden Wettbewerbsverfahren, zu den mit ESF-Mitteln unterstützten Fachpolitiken des Hamburger Senates sowie zu Neuigkeiten und Vorhaben der aktuellen ESF-Projekte.

ESF-News Februar

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Seit dem 1. Januar 2014, dem Beginn der ESF-Förderperiode 2014-2020, unterstützen zahlreiche ESF-Projekte die Arbeitsmarkt-, Sozial- und Bildungspolitik des Hamburger Senats. Ein Schwerpunkt dabei ist die Förderung von jungen Menschen auf ihrem Weg in Ausbildung und Beschäftigung. Dazu tragen die aus ESF- und Hamburger Arbeitsmarktmitteln geförderten Ausbildungscoaching-Agenturen ebenso bei wie die Projekte „JUGEND AKTIV Aktiv Plus“ und „Come in“. Insgesamt profitierten von diesen und weiteren ESF-Projekten, die die Arbeit der Jugendberufsagentur Hamburg unterstützen, seit 2014 mehr als 3600 junge Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren.


Themen des Newsletters


1. Meldung der BASFI: Wettbewerbsverfahren 2016
2. Rückblick: Forum Flüchtlingshilfe – die Integration von Geflüchteten gezielt gestalten
3. Projektinformation: Projektbesuch bei T-I-C (Training, Information, Coaching)
4. Aktuelles: Wie das Programm W.I.R die Integration von Flüchtlingen in Arbeit fördert
5. Rund um den ESF: ESF-Portrait des Monats
6. Rund um den ESF: 850 neue Schulmentoren für Hamburg
7. Veranstaltungen: Beruflicher Wiedereinstieg nach der Elternzeit


Trenner - Meldung der BASFI

1. Wettbewerbsverfahren 2016 


vergrößern ESF Wettbewerbsverfahren 2016 (Bild: StockFinland/iStock) Das zweite Wettbewerbsverfahren der ESF-Förderperiode 2014-2020 startet im Frühjahr. Die Projektausschreibungen sollen im April 2016 veröffentlicht werden. Die neuen Projekte, die voraussichtlich Anfang 2017 starten, haben dann eine Laufzeit von vier Jahren, so dass die Förderung bis zum Ende der Förderperiode sichergestellt ist. Informationen zu den aktuellen ESF-Projekten, den Schwerpunkten der ESF-Projekte in 2014-2020 sowie zum diesjährigen Wettbewerbsverfahren erhalten Sie auf der ESF-Webseite.

Rückblick

2. Forum Flüchtlingshilfe – die Integration von Geflüchteten gezielt gestalten

vergrößern Forum Flüchtlingshilfe (Bild: BASFI) Das Forum Flüchtlingshilfe ist eine Plattform für alle, die geflüchteten Menschen in Hamburg eine Perspektive geben. Es verbindet Politik, Bezirke, Initiativen, Einrichtungen, Organisationen und ehrenamtlich Engagierte.

Die Auftaktveranstaltung des Forums fand am 18. Dezember 2016 in der Fischauktionshalle Hamburg statt. Fast 2.000 Gäste informierten sich hier zu den vielen Förder- und Unterstützungsangeboten und nahmen am Plenum teil, in dem die zukünftige Arbeit des Forums vorgestellt wurde. In Mini-Workshops wurden verschiedene Themen angerissen, die in diesem Jahr als Fortbildungen für ehrenamtlich Engagierte angeboten werden. Gesprächskreise führten in die Dialogforen ein, die den Austausch zwischen den ehrenamtlichen Akteuren fördern, eine Vernetzungs- und Unterstützungsplattform bilden und verbindliche Kommunikationsprozesse zwischen den Akteuren etablieren werden.   

Weitere Informationen zum Forum Flüchtlingshilfe >>

 

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3. Projektbesuch bei T-I-C (Training, Information, Coaching)

vergrößern Projektbesuch bei T-I-C (Bild: BASFI) Am 11.02. besuchte Petra Lotzkat, Leiterin des Amtes für Arbeit und Integration der ESF-Verwaltungsbehörde, das ESF-Projekt „T-I-C Training, Information, Coaching“. Zuerst informierte die Projektmitarbeiterin Astrid Schmuhl über die Arbeit des Projektes. Dabei ging sie insbesondere darauf ein, wie das Projekt Absolventinnen und Absolventen des ESF-Bundesprogramms „Berufsbezogene Sprachförderung“ dabei unterstützt, auf dem deutschen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Kursinhalte sind beispielsweise Kommunikations- und Bewerbungstraining sowie individuelles Coaching. Im Anschluss stand der Besuch eines Kurses an. Die Teilnehmenden berichteten Petra Lotzkat von ihren bisherigen Erfahrungen auf ihrem Weg in den deutschen Arbeitsmarkt. Für viele ist es besonders schwierig, an ihre individuelle berufliche Qualifizierung anzuknüpfen und mit dieser den Einstieg in Ausbildung oder Arbeit zu schaffen. Genau hier setzt das Projekt an.

Weiterführende Informationen zum ESF-Projekt T-I-C >>


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4. Wie das Programm W.I.R die Integration von Flüchtlingen in Arbeit fördert

vergrößern W.I.R. word and integration for refugees (Bild: W.I.R. word and integration for refugees) Das Programm W.I.R – work and integration for refugees ist ein Angebot der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI), der Agentur für Arbeit, Jobcenter team.arbeit.hamburg, der Hamburger Kammern, der Verbände der Wirtschaft sowie von Hamburger Trägern der Flüchtlingshilfe. Beteiligt sind auch die Hamburger ESF-Projekte „Chancen am FluchtOrt Hamburg“ und „Make it in Hamburg!“ sowie die vom ESF-Bundesprogramm „Integration durch Qualifizierung – IQ“ und die von der BASFI kofinanzierte „Zentrale Anlaufstelle Anerkennung“ (ZAA).

Gemeinsam bieten die Partner unter dem Dach von W.I.R in zentraler Lage am Millerntorplatz Vermittlungsangebote und Integrationsleistungen für erwerbsfähige Flüchtlinge in Hamburg mit guter Bleibeperspektive an.

Seit Oktober 2015 beraten, betreuen und unterstützen die Mitarbeitenden von W.I.R die Flüchtlinge und vermitteln sie nach Möglichkeit in Praktika, Ausbildung und Arbeit. Seither wurden bereits rund 1.000 Erstgespräche, sogenannte Vorscreenings, durchgeführt. Diese Zahl soll sich bis Ende 2016 auf 10.000 erhöhen.

Auch Unternehmen, Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können sich von W.I.R zu den Beschäftigungsmöglichkeiten von Flüchtlingen beraten lassen. 

Weitere Informationen zu W.I.R. >>

Fler W.I.R. für die Teilnahme >>


Neues rund um den ESF

5. ESF-Portrait des Monats

vergrößern Hugo Cortes (Bild: BASFI)  Hugo Cortes (29), Ingenieur für Luftfahrt aus Brasilien, ist seit Mai 2015 in Hamburg und kam im September 2015 zum Projekt „Make it in Hamburg!".
Mit Hilfe verschiedener Förderangeboten wie der Zentralen Anlaufstelle Anerkennung (ZAA), dem ESF-Projekt „Make it in Hamburg!“ sowie „Be.Ing!“, einem Teilprojekt des IQ Netzwerkes NOBI hat er in Hamburg Fuß gefasst und qualifiziert sich dadurch bereits für seinen Berufswunsch in der Luftfahrt- oder Automobil-Industrie. Aktuell sucht er dafür noch ein Praktikum, um seine Fertigkeiten beweisen zu können.

Das gesamte Portrait finden Sie hier >>


Neues rund um den ESF

6. 850 neue Schulmentorinnen und Schulmentoren für Hamburg  

vergrößern 850 neue Schulmentoren für Hamburg (Bild: BASFI)  Anpfiff der zweiten Halbzeit: Das ESF-Projekt „Schulmentoren – Hand in Hand für starke Schulen“ kann auf 21 Monate erfolgreiche Arbeit zurückblicken und startet hochmotiviert in die zweite Hälfte.
Rund 850 Schulmentorinnen und Schulmentoren hat das Projektteam bis heute ausgebildet. Gefragte Themen waren Sprachkompetenz, interkulturelle Kommunikation und das Hamburgische Schulsystem. Ein vielversprechender Zwischenstand, auf dem sich das Projektteam aber nicht ausruht: Gerade wird das Elternhandbuch „Schule in Deutschland verstehen“ ins Arabische übersetzt, weitere Sprachen sind geplant. Auch das

Kursangebot für Eltern wurde entsprechend erweitert. Ab dem 23. März 2016 läuft das erste deutsch-arabische Bildungsmodul der Schulmentoren.


Weiterführende Informationen zum Projekt auf www.schulmentoren.de und www.hamburg.de/schulmentoren/.


Veranstaltungen

7. Beruflicher Wiedereinstieg nach der Elternzeit

Während oder nach der Elternzeit in Teilzeit zu arbeiten – das ist der Wunsch vieler Mütter und Väter. Das ESF-Projekt „Worklife“ informiert am 22. März 2016 über gesetzliche Vorgaben und praktische Umsetzung eines gelungenen Wiedereinstiegs in eine Teilzeitbeschäftigung. Welche Voraussetzungen zu beachten sind und welche Gründe für die Ablehnung von Teilzeitanträgen bestehen, darüber informiert Ines Hemme-Oels, Fachanwältin für Arbeitsrecht. Die kostenfreie Informationsveranstaltung richtet sich an Mütter und Väter in Elternzeit.

Weitere Veranstaltungen der ESF-Projekte in Hamburg finden Sie im ESF-Veranstaltungskalender >> 

 

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