ESF News Dezember 2015

Lesen Sie in dieser Ausgabe mehr zu vergangenen Veranstaltungen u.a. für Flüchtlinge in Hamburg und wie immer Neuigkeiten rund um die ESF-geförderten Projekte in Hamburg.

ESF News Dezember 2015

ESF-News Bilder





Das ausklingende Jahr hat in der Hansestadt Hamburg eines deutlich gezeigt: die Hamburgerinnen und Hamburger engagieren sich vielfach für Flüchtlinge. Dies spiegelt sich in dem hohen Engagement der Ehrenamtlichen, sämtlichen Aktionen und den vielen Veranstaltungen, die es Hamburg weit noch vor Jahresende gab und gibt. Am 18. Dezember veranstaltet die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) erstmals das „Forum Flüchtlingshilfe“ als Begegnungsplattform für alle Akteure in der Flüchtlingshilfe. Neben einem großen Markt der Möglichkeiten, auf dem über die vorhandenen Förderinitiativen und Angebote für Flüchtlinge informiert wird, werden ein Plenum, Kurzworkshops und Gesprächskreise die vielfältigen Herausforderungen und Ansätze der Flüchtlingshilfe erläutern und vertiefen. 


Themen des Newsletters


1. Rückblick: Fachtagung "Fachkraft Flüchtling!?"
2. Rückblick: Flüchtlinge als Chance
3. Rückblick: Fachveranstaltung „Entkoppelt vom System“
4. Veranstaltungen: Guter Rat für die Ausbildung
5. Statements: Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projektes „come in“
6. Transnationales: Transnationale Aktivitäten der Hamburger ESF-Verwaltungsbehörde
7. Neues rund um den ESF: Der ESF-Hamburg zwitschert Ihnen was 


Rückblick

1. Fachtagung „Fachkraft Flüchtling!?!" 


vergrößern Fachkraft Flüchtling (Bild: Arbeit und Leben Hamburg) In der Fachtagung „Fachkraft Flüchtling!?“, die vom DGB Hamburg in Kooperation mit Arbeit und Leben Hamburg veranstaltet wurde, ging es am 1. Dezember insbesondere um die Möglichkeiten und Herausforderungen der Integration von Flüchtlingen in den Hamburger Arbeitsmarkt. Die Redner der Veranstaltung machten deutlich, welche Anforderungen und Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration beachtet werden müssten. Neben der Berücksichtigung der besonderen Lebenslage von Flüchtlingen, sei Orientierung für das hiesige Bildungs- und Arbeitssystem gefragt. Wichtig für die Integration sei sowohl die Förderung der Sprachkompetenzen als auch eine systematische Erfassung der Potentiale und Qualifikationen. Bei Arbeitsaufnahme müssten Sozialstandards und arbeitsrechtliche Regelungen eingehalten werden. Einig waren sich alle, dass die Förderung der Integration von Flüchtlingen in Arbeit gut geplant und gemeinsam angegangen werden müsse.

Alle Vorträge der Veranstaltung auf der Homepage des DGB >>

Ausführliche Berichterstattung auf esf-hamburg.de >>


Rückblick

2. Flüchtlinge als Chance

‚Flüchtlinge als Chance‘, das war der Arbeitstitel eines Workshops für Unternehmerinnen und Unternehmer aus Eimsbüttel, der am 26.11. vom ESF-Projekt Win2020“ im Biorestaurant Müllerhaus angeboten wurde. Ziel des Workshops war, zu klären, welche Chancen sich für Unternehmen durch die Flüchtlinge bieten. Franziska Voges, Leiterin des ESF-Projektes Chancen am Fluchtort Hamburg“ und Jörn Schüßler von der Handelskammer Hamburg berichteten von Ihrer Arbeit und erläuterten unter anderem, was bei einer geplanten Anstellung eines Flüchtlings zu beachten ist. Aufgrund der Aktualität und der Komplexität des Themas sind Folgetermine geplant.

Weiterführende Informationen zum Thema erhalten Sie in der Broschüre Ausbildung und Beschäftigung von Flüchtlingen in Hamburg des ESF-Projektes Chancen am Fluchtort Hamburg“ und dem Leitfaden für Unternehmen der Handelskammer Hamburg.


 

Rückblick

3. Fachveranstaltung „Entkoppelt vom System“

vergrößern Fachveranstaltung Entkoppelt vom System (Bild: BASFI) Am 10. Oktober 2015 wurde auf der Fachveranstaltung „Entkoppelt vom System“ die gleichnamige Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI) vorgestellt .Tatjana Mögling, eine Autorin der Studie, erläuterte, wie sich Entkopplungsprozesse gestalten, welche Rolle öffentliche Unterstützungsstrukturen spielen und welche Interventionsmöglichkeiten es gibt, um „entkoppelte Jugendliche“ wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Anschließend diskutierten Vertreterinnen und Vertreter von Behörden und anderen Institutionen der Jugendhilfe über Maßnahmen, die bereits unternommen werden, um die betroffenen jungen Menschen zu erreichen und später erfolgreich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Deutlich wurde, dass durch die Ausweitung der Sozialräumlichen Hilfen, der Implementierung der Jugendberufsagentur und mit Hilfe von Projekten wie "Jugend Aktiv Plus" bereits viel für die Integration dieser jungen Menschen unternommen wird.


Weiterführende Informationen zur Veranstaltung und zur Studie vom DJI auf
jugendaktiv-hamburg.de >>



Veranstaltungen

4. Guter Rat für die Ausbildung

vergrößern Guter Rat für die Ausbildung (Bild: BASFI) Welche Rechte und Pflichten habe ich in der Ausbildung? Diese und andere Fragen beantwortet das Team des ESF-Projektes „TALENTS Hamburg“ (KWB) regelmäßig in seinem Workshop-Angebot „Rechte und Pflichten in der Ausbildung“ den jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den Bezirken Altona, Eimsbüttel und Hamburg-Nord. Behandelt werden dabei Themen wie die Probezeit, der Umgang mit Kolleginnen, Kollegensowie Mitauszubildenden. Die Teilnehmenden werden auch über wichtige betriebsrelevante Themen wie die Krankmeldung, das Führen von Ausbildungsnachweisen oder Arbeitszeiten informiert. Der nächste Workshop wird im Januar 2016 stattfinden.


Weitere Informationen zu den Angeboten von „TALENTS Hamburg“ für Jugendliche und Ausbildungsbetriebe >>


Statements

5. Statements: Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projektes
„come in“ 

vergrößern Neues wagen (Bild: Come in)  Neues wagen: Einen Schritt raus aus dem Alltag, eine andere Sichtweise auf alltägliche Dinge und Abläufe und das Üben von Selbstständigkeit, das waren die Ziele für einen gemeinsamen Ausflug der 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom ESF-Projekt „come in“. Im Projekt wird den Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 18-25 Jahren in meist schwierigen Lebenslagen dabei geholfen, eine berufliche Perspektive zu entwickeln. Auf Burg Lutter mussten sie sich jedoch selbst um alles kümmern. So standen beispielsweise Holz hacken, Feuer machen und gemeinsames Kochen auf der Tagesordnung. In verschiedenen freizeitpädagogischen Angeboten konnten die Teilnehmenden dann aber auch einfach mal abschalten und die Natur genießen.


Zenulla (Teilnehmerin): 
„Ich bin so froh, mitgefahren zu sein. Hier wird einem klar, was wirklich wichtig im Leben ist.“

Kerstin: (Teilnehmerin):


„Es ist so schön, aus der Zivilisation raus zu kommen. Hier hat man auch echt mal die Möglichkeit, offen miteinander zu reden!“  



Transnationales

6. Transnationales: Transnationale Aktivitäten der Hamburger ESF-Verwaltungsbehörde  

vergrößern Transnationales: Transnationale Aktivitäten der Hamburger ESF-Verwaltungsbehörde (Bild: Hamburger ESF-Verwaltungsbehörde)  Am 23. September fand in Brüssel das Kick-Off Meeting zur transnationalen Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten in der Umsetzung des Europäischen Sozialfonds der Förderperiode 2014-2020 statt. Die Europäische Kommission stellte dort zum einen die thematischen Netzwerke vor und zum anderen die gerade im Aufbau befindliche  Einrichtung, die die transnationale Zusammenarbeit unterstützend begleiten wird. Die Hamburger ESF-Verwaltungsbehörde konzentriert ihre transnationalen Aktivitäten auf das Thema „Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit im Ostseeraum“ und wird sich in diesem Kontext weiterhin an dem Netzwerk „Youth Employment“ beteiligen. Hieran sind neben Hamburg weitere ESF-Verwaltungsbehörden der Ostseeanrainerstaaten beteiligt. 


Neues rund um den ESF

7. Der ESF zwitschert Ihnen was

vergrößern Twitter (Bild: Twitter)  Die BASFI hat als zuständige ESF-Verwaltungsbehörde nun auch einen eigenen Twitterkanal eingerichtet. Über „ESF-Hamburg“ erfahren Sie tagesaktuelle Neuigkeiten rund um den ESF in Hamburg. Melden Sie sich am besten gleich als Follower an!

Der ESF-Hamburg bei Twitter >>


 

Footer