ESF-News Ausgabe 2-2015


ESF-News Ausgabe 2-2015

ESF-News Bilder

Allen jungen Menschen in Hamburg einen gelungenen Start in die Berufsausbildung zu bieten, ist eines der wichtigsten Ziele, die sich die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) mit dem Europäischen Sozialfonds (ESF) vorgenommen hat. Lesen Sie mehr zum Thema Ausbildung sowie zu weiteren Neuigkeiten rund um den ESF in Hamburg. 

Viel Vergnügen beim Lesen der „ESF-News“ wünscht Ihnen das Hamburger
ESF-Team.

Projektinformation

Ausbildungscoaching in Hamburg

vergrößern Ausbildungscoaching in Hamburg (Bild: BASFI) Wer in diesem Jahr noch eine Ausbildung in Hamburg beginnen möchte, sollte sich jetzt darum kümmern. Zur Unterstützung gibt es das ESF-geförderte Ausbildungscoaching als flankierendes Angebot der Jugendberufsagentur. Hierbei werden die jungen Menschen beispielsweise bei der Gestaltung ihrer Bewerbungsunterlagen unterstützt und gezielt auf Einstellungsgespräche vorbereitet. Behandelt werden zudem Themen wie Kommunikation im Arbeitsleben oder Rechte und Pflichten in der Ausbildung. Bei Bedarf greift die Unterstützung auch während der Ausbildungszeit, um mögliche Krisen und damit verbundene Ausbildungsabbrüchezu verhindern.  

Weitere Informationen zum ESF-geförderten Ausbildungscoaching

 

Informationsmessen und Veranstaltungen rund um das Thema Ausbildung

20. März 2015: Hamburger Nacht der Bildung an verschiedenen Standorten
27. März 2015:  Azubi-Speed-Dating in der Handwerkskammer Hamburg
28. März 2015:  karriere:dual im Elbcampus Hamburg
23. + 24. Juni 2015: vocatium Hamburg – Fachmesse für Ausbildung + Studium in der MesseHalle Hamburg-Schnelsen


Die „3. Hamburger Qualifizierungsoffensive“ in der Altenpflege: Förderangebote für Pflegekräfte in Hamburger Betrieben

vergrößern 3. Hamburger Qualifizierungsoffensive (Bild: BASFI) Die „3. Hamburger Qualifizierungs-offensive“ ermöglicht Assistenz- und Fachkräften in der Altenpflege folgende Nach- qualifizierungen und Weiterbildungen: 

  • für Pflegekräfte ohne abgeschlossene Berufsausbildung in der Pflege eine verkürzte Nachqualifizierung zur Gesundheits- und Pflegeassistenz
  • für Pflegekräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung eine verkürzte Nachqualifizierung zur Altenpflegefachkraft
  • für Fachkräfte Aufstiegsqualifizierungen zur verantwortlichen Pflegefachkraft, zur leitenden Pflegefachkraft, zur Praxisanleitung oder zur Einrichtungsleitung

Teilnehmende an der Nach- bzw. Aufstiegsqualifizierung, die sich in schwierigen Arbeits- und Lebensumständen befinden, die das Ausbildungsziel gefährden könnten, haben zudem die Möglichkeit Coaching- und Beratungsgespräche in Anspruch zu nehmen.

Weitere Informationen, Kontaktdaten und Anmeldung finden Sie auf 
www.info-altenpflege.de

Terminankündigung

25. März 2015: Informationsveranstaltung zu den Angeboten der „3. Hamburger Qualifizierungsoffensive“

Die Informationsveranstaltung richtet sich an Hamburger Pflegekräfte, die sich für eine Nach- bzw. Aufstiegsqualifizierung interessieren, an Personalverantwortliche in Hamburger Altenpflegeeinrichtungen, an Vertreterinnen und Vertreter der Schulen sowie an Weiterbildungsträger. Sie werden zu den aktuellen Nachqualifizierungen informiert und erhalten Einblick in die Erfahrungen eines Teilnehmenden sowie eines Personalverantwortlichen. Zudem werden die verschiedenen Möglichkeiten hinsichtlich einer Qualifizierung in Teilzeit vorgestellt.

Eine Anmeldung ist bis zum 20. März auf www.info-altenpflege.de möglich.

Zertifikatsübergabe für Teilnehmende des Projektes „Fishing for Experience“

vergrößern Fishing for Experience (Bild: Fishing for Experience) Immer mehr internationale Studierende nutzen das Projektangebot von „Fishing for Experience“. Hier können sie ihr Fachwissen praktisch anwenden, indem sie für Unternehmen der Metropolregion Hamburg eine Aufgabe lösen. Am 25. März 2015 werden die Gruppenarbeiten des aktuellen Durchgangs um 14 Uhr im Lern- und Kommunikationszentrum der TU Hamburg der Öffentlichkeit präsentiert und die Studierenden erhalten Zertifikate für ihre Leistungen im Projekt. 

Weitere Veranstaltungstermine finden Sie auf www.esf-hamburg.de

Ein Statement

Zukunftsanker

Das Teilprojekt „Utkiek“ von „Chancen am FLUCHTort Hamburg“ unterstützt junge Flüchtlinge zwischen 16 und 27 Jahren bei der Entwicklung ihrer beruflichen Perspektiven. „Die Praxis macht mir Spaß, doch die Berufsschule ist für mich aufgrund der Sprache eine echte Herausforderung. Zum Glück unterstützen mich mein Betrieb und das Projekt ,Utkiek‘. Die Stiftung für Migranten finanziert mir außerdem eine Nachhilfe. Das motiviert mich, die Ausbildung erfolgreich abzuschließen.“ 

A. D., Teilnehmer des Teilprojektes „Utkiek“

Neues rund um den ESF

Neue Teilprojekte für „Chancen am FLUCHTort Hamburg“ 

Ab der zweiten Jahreshälfte 2015 wird „Chancen am FLUCHTort Hamburg“ das Projektangebot erweitern und in zwei neuen Teilprojekten weitere Qualifizierungs- und Vermittlungsangebote für jugendliche und erwachsene Flüchtlinge bereitstellen können.


Unterstützungsangebot vom „Home Support“ für weitere Zielgruppen

vergrößern Home Support (Bild: BASFI) „Home Support“ unterstützt junge Menschen, die „Hilfen zur Erziehung“ (HzE)-Maßnahmen erhalten haben beim Übergang in die eigene Wohnung und bietet ihnen individuelle Hilfe – beispielsweise bei der Jobsuche, bei der Schuldenregulierung oder bei Angelegen-heiten rund um die Wohnung. Das Angebot steht jetzt unter anderem auch jungen Erwachsenen offen, die von einer Pflegefamilie oder einer stationären Einrichtung in eigenen Wohnraum gezogen sind sowie jungen Müttern und Vätern mit Kind und gemeinsamer Wohnung (nach § 19 SGB VIII).

Botschafterinnen des Sports 

Im Rahmen des ESF-Projektes „Beweg deinen Stadtteil!“ des Hamburger Sportbunds in Kooperation mit der Lawaetz-Stiftung haben 17 Frauen mit Migrationshintergrund eine Weiterbildung zu sogenannten Botschafterinnen des Sports absolviert. Mit Themen wie interkulturelle Kompetenz, Gesundheitsförderung durch Sport, Vereinsstrukturen, Kommunikations- und Konfliktlösungskompetenz wurden die Frauen auf ihre ehrenamtliche Arbeit im Stadtteil vorbereitet. 

Footer