Graffiti Event Aktion zum Europatag

Am Europatag, den 9. Mai überraschte die Verwaltungsbehörde für den Europäischen Sozialfonds in Hamburg die Passanten mit einer Graffiti Event Aktion. Die Urban Artists aus Berlin sprühten dazu ein buntes Europa-Graffiti auf eine Taschenmauer.

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Graffiti Event Aktion zum Europatag

In Hamburg unterstützt der Europäische Sozialfonds (ESF) als wichtiges arbeitsmarkt- und sozialpolitisches Instrument viele Maßnahmen und Projekte, beispielsweise zur Ausbildung und Qualifizierung von Jugendlichen. Was auf diese Weise für die Hamburgerinnen und Hamburger bewirkt wird, machte am heutigen Europatag die Graffitiaktion „Europa für Hamburg“ sichtbar: Beim Kunstevent „Graffiti for Europe“. 

Die farbenfrohe Aktion auf dem Vor-Platz der Zentralbibliothek wurde bei Sonnenschein zum Hingucker. Ziel war es, die Hamburgerinnen und Hamburger auf das Potential der durch den Europäischen Sozialfonds geförderten Projekte in der Stadt aufmerksam zu machen. Außerdem informierte das Team der Sozialbehörde auch über die anstehende Europawahl am 26. Mai. Zeitgleich wurde eine Graffitiwand komplett aus Taschen aufgebaut, die live besprüht und anschließend verlost wurden.

Hintergrund – Europa investiert in Hamburg: Bereits seit 1990 profitiert Hamburg vom ESF und erhält damit seit mehr als fünf sogenannten Förderperioden europäische Gelder. In der aktuellen Förderperiode – von 2014 bis 2020 – fließen rund 75 Millionen Euro in insgesamt 79 Projekte, die Hansestadt stockt auf 150 Millionen Euro auf. Sämtliche ESF-Maßnahmen unterstützen zentrale Handlungsstrategien des Senats, als besonders flexibles Instrument ist der ESF jedoch vor allem für rasche Reaktionen auf unvorhergesehene Herausforderungen und die Erprobung neuer Maßnahmen geeignet. 

Ob durch die Qualifikation von Fachkräften in der Pflege, die Unterstützung junger Menschen beim beruflichen Einstieg, innovative Ansätze zur Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigung oder durch berufsvorbereitende Projekte für Geflüchtete: 37.213 Hamburger Bürgerinnen und Bürger konnten allein in den ersten fünf Jahren gefördert werden. Unmittelbar nach Abschluss der Maßnahmen hatten 13.007 Personen eine zertifizierte Qualifizierung erlangt, 3.386 junge Menschen befanden sich in einer Ausbildung, 2.091 Personen waren in Arbeit vermittelt und 876 Personen aktiv arbeitssuchend. Nach sechs Monaten waren 4.118 Personen in Arbeit, weitere 6.919 Beschäftigte konnten ihre Situation auf dem Arbeitsmarkt verbessern.