ESF-Fachtagung ElternMacht (mit)! zeigte Wege der Elternbeteiligung in Hamburger Bildungseinrichtungen auf

22. Februar 2019

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ESF-Fachtagung ElternMacht (mit)! zeigte Wege der Elternbeteiligung in Hamburger Bildungseinrichtungen auf

Über Möglichkeiten der Beteiligung von Eltern mit Migrationsintergrund in Hamburger Bildungseinrichtungen diskutierten am 22. Februar rund 150 Teilnehmer bei der ESF-Fachtagung „ElternMacht (mit)!“.  Die gemeinsame Veranstaltung der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration und dem Verein Unternehmer ohne Grenzen e.V. mit seinen Projekten „Starke Eltern Altona“, „Eltern – Initiativ für Bildung“, und „Frühstart für Erfolg+“ gab mit Vorträgen und Workshops zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten einen breiten Überblick über die verschiedenen Optionen und Angebote im Hamburger Bildungssystem – und setzte damit neue Impulse.

Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard sagte in ihrem Grußwort: „Alle Kinder in unserer Gesellschaft haben ein Recht darauf, ihre Potentiale zu entfalten. Um die Verteilung der Chancen gerecht zu gestalten, muss jedes Kind die Unterstützung auf dem Lebensweg erhalten, die es braucht.“ Die Beteiligung der Eltern am Bildungsprozess ihrer Kinder sei dafür ein wichtiger Punkt. Interkulturelle Elternbeteiligung wird im Rahmen der o.g. Projekte durch den Bund, die Stadt und den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.  

Kazim Abaci, Geschäftsführer von Unternehmer ohne Grenzen e.V., betonte auch die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Bildungseinrichtungen auf Augenhöhe. Im moderierten Dialog mit dem Publikum wurde deutlich, welche Hürden – seien es ein Mangel an Information über die Strukturen oder sprachliche Probleme – Eltern davon abhalten, sich aktiv zu engagieren.

Auf einem Marktplatz der Möglichkeiten stellten sich begleitend Hamburger Institutionen und Organisationen vor und gaben dem Fachpublikum die Möglichkeit, sich über die Aktivitäten anderer Akteure zu informieren, Synergien zu finden und Netzwerke zu erweitern.

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