Frühlingsfest bei CatchUp

Fest zum einjährigen Bestehen des Projektes

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Frühlingsfest bei CatchUp

Am 10. Mai veranstaltete das Projekt „CatchUp – Psychologische Unterstützung“ zum einjährigen Bestehen des Projektes ein Frühlingsfest. Was so fröhlich klingt, hat einen ernsten Hintergrund: Seit April 2017 läuft das ESF-Projekt, welches sich an nicht schulpflichtige junge Erwachsene mit integrationshemmenden psychischen Auffälligkeiten richtet. Mit Erfolg, wie Projektleiter Stefan Dükomy an diesem Tag zu berichten hatte. 

Geplant hatte das CatchUp-Team die Unterstützung von rund 150 jungen Menschen im ersten Jahr. Es kam anders als geplant: 450 Hilfesuchenden stand CatchUp von April 2017 bis April 2018 mit fachkundigen Gesprächen und weiter vermittelnden Hilfen zur Seite. Eine Zahl, die auch Staatsrat Jan Pörksen hervorhob, es habe sich gezeigt, wie bedeutsam dieses Angebot in der Gesamtstrategie für den Hamburger Arbeitsmarkt sei. Er berichtete, dass es vor wenigen Jahren durchschnittlich 1.000 Jugendliche gab, die nach dem Verlassen der Schule nicht in den Arbeitsmarkt oder weiterbildende Maßnahmen vermittelt werden konnten. Heute seien es nur zehn, von denen man dies berichten müsse. Niederschwellige Angebote wie das von „CatchUp“ seien darum von unschätzbarem Wert, so Pörksen weiter. 

Rund 50 Gäste, Vertreter der kooperierenden Behörden, der Jugendberufsagentur, von Hamburger Kliniken und Hochschulen und weiteren Jugendhilfeträgern waren zum Frühlingsfest gekommen. Sie informierten sich über die Details des ESF-Projektes und nutzten die Gelegenheit zum fachlichen Austausch.