Aktionsbündnis Inklusive Arbeit Hamburg lud Personalverantwortliche ein, sich zum Thema Inklusion auszutauschen

29.11.2017

Aktionsbündnis Inklusive Arbeit Hamburg lud Personalverantwortliche ein, sich zum Thema Inklusion auszutauschen

Am 29. November 2017 lud das Aktionsbündnis Inklusive Arbeit Hamburg, ARINET GmbH, Personalverantwortliche aus Hamburger Unternehmen zum Erfahrungsaustausch über das Thema Inklusion in seine Räumlichkeiten in der Schauenburger Straße ein.

Rund 15 Personalverantwortliche folgten der Einladung. Der Themenschwerpunkt lag auf dem Umgang mit psychisch Erkrankten. Beispiele aus der täglichen Praxis zeigten schnell die Vielschichtigkeit der Problemlagen in den Unternehmen auf. Erfolgsgeschichten gelungener Reintegration belegten, wie effektiv das ESF-Projekt arbeitet.

Der Impulsvortrag von Birgit Schierbeck, IFD Hamburg, löste lebhafte Diskussionen aller Teilnehmenden aus. Wo beginnt eine psychische Krankheit? Was ist normal? Wann wird eine Grenze überschritten? Wie können Arbeitgeber mit solchen Situationen umgehen? Welche Hilfen gibt es? Wie lassen sich Menschen mit psychischen Problemen in den Arbeitsprozess reintegrieren? Birgit Schierbeck gab viele Anregungen und Tipps. Betonte aber, dass viel Sensibilität und Einfühlungsvermögen von Nöten sei.

ARINET begleitet alle kooperierenden Unternehmen. Auch und gerade, wenn es mal einen Rückschlag gibt. Abschließend tauschten Personalverantwortliche von Tchibo, Barclaycard, DRK sowie weiteren Unternehmen ihre Erfahrungen aus. Fazit aller Teilnehmenden: Es lohnt sich für Firmen, die Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen zu fördern, denn es sind am Ende loyale und engagierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Hürden werden gemeinsam mit der Unterstützung des ESF-Projektes Aktionsbündnis Inklusive Arbeit Hamburg genommen.