Europäischer Sozialfonds

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Beruflich neue Wege wagen

In „Meine Chancen in Hamburg“ stellen sich ehemalige Teilnehmende aus den aktuellen Hamburger ESF-Projekten vor.

Portrait von Alexandra, steht lächelnd vor einem Busch und Baum
© Grone Wirtschaftsakademie GmbH -gemeinnützig-

Alexandra, 57 Jahre, blickt auf eine vielfältige berufliche Laufbahn zurück: Zunächst Musikerin, später Theologin und über 20 Jahre Priesterin. Nach gesundheitlichen Krisen und einer intensiven Phase der Neuorientierung stand für sie fest: Ein Neuanfang musste her. Über das Projekt „Level up! 2.0“, das sie mit Workshops, Coaching und Netzwerkangeboten unterstützte, fand sie neue Perspektiven – und schließlich den Weg in eine völlig andere Ausbildung.

1. Wie sind Sie zu dem Projekt gekommen?
Da ich offiziell noch als Priesterin tätig war, ist das Arbeitsamt nicht für mich zuständig gewesen. Also habe ich im Internet recherchiert und bin so auf „Level up! 2.0“ gestoßen. Die Website hat mich sofort angesprochen, und ich habe mich direkt angemeldet.

2. Was haben Sie im Projekt gelernt?
Ich habe gelernt, meine Perspektive zu verändern und meine eigenen Bedürfnisse neu zu betrachten. Besonders wichtig war die Erkenntnis, dass ich nicht mehr im direkten Arbeiten mit Menschen tätig sein möchte, sondern einen völlig neuen beruflichen Weg einschlagen will.

3. Was haben Sie seither umgesetzt oder geändert?
Ich habe einen beruflichen Neuanfang gewagt und mich komplett neu ausgerichtet – weg von Tätigkeiten mit Menschen im Mittelpunkt, hin zu einem wissenschaftlichen Bereich. Nach vielen Bewerbungen habe ich schließlich den passenden Weg gefunden.

4. Was machen Sie aktuell?
Seit Kurzem absolviere ich eine Ausbildung zur medizinischen Technologin für Labordiagnostik. Diese duale Ausbildung ist sehr anspruchsvoll, mit viel Theorie und Naturwissenschaft, aber genau das habe ich gesucht.

5. Was hat Ihnen am meisten gefallen?
Die persönliche und engagierte Begleitung im Projekt – und der Austausch mit den anderen Teilnehmenden in den Workshops. Dort hatte ich echte Aha-Momente, die mir geholfen haben, meinen Weg klarer zu sehen. Besonders gefallen hat mir auch der Mix aus Online- und Präsenzveranstaltungen sowie die unkomplizierte Teilnahme. Es brauchte keinen Papierkrieg oder Nachweise vom Arbeitgeber – das hat den Einstieg sehr erleichtert.

6. Was wünschen Sie sich für Ihre berufliche Zukunft?
Zuerst möchte ich meine Ausbildung erfolgreich abschließen. Im Krankenhaus, in dem ich lerne, habe ich sicher gute Chancen auf eine Übernahme. Alles Weitere wird sich dann zeigen.

Wir bedanken uns für das Interview und wünschen Alexandra alles Gute für ihre Zukunft!

Weitere Informationen zum aktuellen Projekt „Level up! 2.0“ finden Sie auf der ESF-Webseite sowie auf der Webseite des Projekts.