Europäischer Sozialfonds

Sie lesen den Originaltext

Vielen Dank für Ihr Interesse an einer Übersetzung in leichte Sprache. Derzeit können wir Ihnen den Artikel leider nicht in leichter Sprache anbieten. Wir bemühen uns aber das Angebot zu erweitern.

Vielen Dank für Ihr Interesse an einer Übersetzung in Gebärden­sprache. Derzeit können wir Ihnen den Artikel leider nicht in Gebärdensprache anbieten. Wir bemühen uns aber das Angebot zu erweitern.

Grenzüberschreitender Austausch für starke Bildung

Vom 2. bis 4. März 2026 empfing das Hamburger ESF Plus-Projekt „Schulmentoren für starke Schulen“ eine Delegation aus dem ESF Südschweden und dem Projekt „Invest in the future“ aus Helsingborg.

Die Gäste - Vertrerinnen und Vertreter aus Schulleitungen, Koordinator:innen für berufliche Orientierung, Vertreter:innen der Stadt Helsingborg (School and Recreation Services Department, Labour Market Department) sowie Referent:innen der Wohnbaugesellschaft „Helsingborgshem“ - engagieren sich besonders im Bereich beruflicher (Wieder-)Einstieg und sozialberufliche Orientierung.

Im Mittelpunkt des Besuchs standen drei Themen:

  • Der Ansatz der schulischen Elternkooperation und das ehrenamtliche Engagement der Elternmentoren,
  • Die Förder- und Kooperationsstruktur des Projekts,
  • Impulse zu schulischen Angeboten zur beruflichen und Studienorientierung in Hamburg.

Das Programm wurde gemeinsam mit vielen Hamburger Partnern gestaltet – darunter die Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation, die Behörde für  Stadtentwicklung und Wohnen, die Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung, die TeleLearn Akademie, die Servicestelle Teilzeitausbildung, das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) mit den Sprach- und Kulturmittler:innen, das MINTarium, verschiedene Projektschulen und natürlich das ESF-Projekt „Schulmentoren für strake Schulen“.

Der Besuch war Teil eines lebendigen Austauschs im Rahmen des Ostseenetzwerks. Dieses ist ein Netzwerk aus ESF-Verwaltungsbehörden im Ostseeraum, an dem sich die Hamburger Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation seit über zehn Jahren aktiv beteiligt. Es dient der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, um arbeitsmarktpolitische Ziele im Rahmen des Europäischen Sozialfonds (ESF) in der Ostseeregion zu stärken.

Bereits im Dezember 2024 besuchte eine Delegation aus Südschweden mehrere ESF-geförderte Projekte in Hamburg, darunter auch das Projekt „Schulmentoren“. Im Anschluss wurden die Hamburger Schulmentoren eingeladen, ihr Projekt auf einer Schulleitungskonferenz des ESF Südschweden in Helsingborg vorzustellen. Im Dezember 2025 folgte ein Gegenbesuch, bei dem das Team der Schulmentoren in Lund und Helsingborg herzlich empfangen wurde.

Wieder einmal hat sich gezeigt, dass der transnationale Dialog im Rahmen des ESF Plus Förderung den Wissenstransfer, die Entwicklung neuer Ideen und die europäische Zusammenarbeit stärkt. Alle Partner profitieren dabei von unterschiedlichen Perspektiven und innovativen Ansätzen – und tragen gemeinsam zur Weiterentwicklung sozialintegrativer Projekte in Hamburg und Schweden bei.