ESF im Dialog 2014 – „Generation Europa – Beschäftigungschancen für Jugendliche”

Der „ESF im Dialog“ wurde von rund 180 Gästen besucht – darunter viele Jugendliche und junge Erwachsene – insbesondere Schülerinnen und Schüler am Ende der Schulzeit, Berufsschüler und Auszubildende. Des Weiteren nahmen auch viele Interessierte und Beschäftigte der Bildungs- und Jugendarbeit an der Veranstaltung teil.

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ESF im Dialog 2014 – „Generation Europa – Beschäftigungschancen für Jugendliche”

Arbeits- und Sozialsenator Detlef Scheele eröffnete die Veranstaltung mit einem Grußwort, bei dem er insbesondere auf die Unterstützung aller Hamburger Jugendlichen am Übergang Schule-Beruf, den ESF-Projekten in Hamburg sowie auf die Bedeutung der europäischen Union zu sprechen kam.

Anschließend spielte das ImproTheater der Steifen Brise amüsante Szenen aus der Berufswelt, die je nach Angaben des Publikums variierten. Hier wurden unter anderem Szenen des Handwerks in Deutschland, Portugal und Griechenland dargestellt und mit den Clichées der europäischen Länder gespielt.

Im Anschluss folgte eine Podiumsrunde, bei der Detlef Scheele mit vier Jugendlichen – die sich sowohl von ihren bisherigen Auslands- und Berufserfahrungen sowie in ihren Lebenslagen (Schule, Ausbildung, Studium) – sehr unterschieden. In der Diskussion wurden die vielfältigen Lebensentwürfe der jungen Gäste aufgezeigt. So berichteten Mina Zulal und Omoremi Hicken beispielsweise über Ihre Praktika-Erfahrungen im Ausland. Vera Lopes berichtete von ihrem Umzug von Portugal nach Hamburg und wie sie über MobiPro eine Ausbildung in Hamburg fand. Des Weiteren wurden Möglichkeiten für (Aus)Bildung und Arbeit in Hamburg und in Europa aufgezeigt. Hierbei wurde vor allem deutlich, wie wichtig Auslandserfahrungen wie Schüleraustausche, Praktika etc. heute für die berufliche Zukunft sind. Welche Möglichkeiten es hier bereits während der Schulzeit gibt wurde von Mina Zulal, die auch die Hamburgische Schülerkammer vertritt, beschrieben. Detlef Scheele erläuterte auch die Bedeutung der europäischen Union als wichtigen Wirtschaftsraum in der Weltwirtschaft und rief dazu auf, den Blick für Europa zu öffnen und sich auch an der Europawahl zu beteiligen. Das wurde auch von Julien Motschiedler, Vertreter der Jungen Europäischen Förderalisten bekräftigt.

Anschließend hatte das Publikum die Möglichkeit Fragen zu stellen. Hier beantwortete Detlef Scheele Fragen zur Wohnsituation von Auszubildenden sowie von arbeitslosen Jugendlichen, Nachfragen zu Förderoptionen von Unternehmen sowie allgemein zur Realisierung der Fachkräftesicherung in Hamburg und Deutschland.

Zum Abschluß konnten sich die Gäste im lockeren Get-Together austauschen, Erinnerungsfotos in der ESF-Fotobox machen und konkrete Informationen zu diversen Projekten mitnehmen. Dazu informierten an den Infoständen des Rahmenprogramms das Europa JUGEND Büro Hamburg, der Info-Point Europa, die Jugendberufsagentur sowie die ESF-Projekte „GOAL“, „GATE“, „TALENTS“, „Dein Weg“, „Integrierte Nachwuchsgewinnung im Handwerk (INa)“, "Servistelle Ausbildung in Teilzeit" und „Wege ins Ausland für Alle“.


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