ESF News August 2015

Im aktuellen Newsletter berichten wir Ihnen von der vergangenen ESF-Informations- und Fachveranstaltung „Arbeitnehmerfreizügigkeit 2025“ mit dem ESF-Projekt „Servicestelle Arbeitnehmerfreizügigkeit“ von Arbeit und Leben Hamburg. 

ESF News August 2015

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Des Weiteren erfahren Sie mehr über das ESF-Projekt „Servicestelle Südosteuropa (SOS)“, dass Zugewanderten aus Südosteuropa, insbesondere aus Bulgarien und Rumänien, grundlegende Unterstützung zur sozialen Integration, Bildung und Qualifizierung bietet.

Lesen Sie ferner mehr zu den Neuigkeiten rund um den ESF in Hamburg.  
Viel Vergnügen beim Lesen der „ESF-News“ wünscht Ihnen das Hamburger ESF-Team.


Themen des Newsletters


1. Rückblick: ESF-Fachveranstaltung "Arbeitnehmerfreizügigkeit 2025"
2. Projektbesuch bei der "Servicestelle Süd-Osteuropa" - Positive Zwischenbilanz
3. Immer mehr Firmen bieten Ausbildung in Teilzeit an
4. 220 Schulmentorinnen und Schulmentoren sind bereits im Einsatz
5. Bessere Unterstützung für Alleinerziehende
6. Jugend Aktiv Plus unterstützt bei der Ausbildungsplatzsuche
7. Veranstaltungen

 

ESF News Trenner Bericht

1. Rückblick: ESF-Fachveranstaltung "Arbeitnehmerfreizügigkeit 2025" am 17. Juni 2015 


vergrößern Detlef Scheele - ESF-Fachveranstaltung (Bild: BASFI) Am 17. Juni 2015 hatte die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) gemeinsam mit der „Servicestelle Arbeitnehmerfreizügigkeit“ von Arbeit und Leben Hamburg zur Fach- und ESF-Jahresveranstaltung „Arbeitnehmerfreizügigkeit 2025“ geladen. Das Angebot der Servicestelle wurde im Auftrag des Senates eingerichtet und wird mit Mitteln der Behörde sowie des Europäischen Sozialfonds gefördert. Rund 160 Gäste besuchten die Fachveranstaltung, bei der die Chancen und Herausforderungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit diskutiert wurden. Im Rahmen der Veranstaltung wurde deutlich, dass trotz der gesetzlichen Regelungen durch das EU-Freizügigkeitsgesetz noch eine entsprechende Infrastruktur für die Umsetzung einer fairen Arbeitnehmermobilität und gerechte Arbeitsbedingungen auf dem europäischen Arbeitsmarkt notwendig sind. 

vergrößern Rüdiger Winter ESF-Fachveranstaltung (Bild: BASFI) Rüdiger Winter, Leiter der Servicestelle, zog nach der Veranstaltung ein positives Resümee: Die Veranstaltung habe dazu beigetragen, die Bedeutung lokaler Informations- und Unterstützungsstrukturen für mobile EU-Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen gegenüber den Reprä- sentanten der Europäischen Kommission und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu unterstreichen. Sie bewirkte zudem, dass das Thema seitens verschiedener Akteure, des Landes-, des Bundes- oder seitens der Kommission, kritisch weiterverfolgt werde.

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Projektinformation

2. Projektbesuch bei der Servicestelle Süd-Osteuropa" - Positive Zwischenbilanz

vergrößern Servicestelle Süd-Osteuropa (Bild: BASFI) Staatsrat Jan Pörksen und Amtsleiterin Petra Lotzkat der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration besuchten am 22. Juli das durch die Behörde geförderte ESF-Projekt "SOS - Servicestelle Süd-Osteuropa" um sich über dessen Projektarbeit zu informieren. Mehr als 300 Personen haben in den vergangenen zwölf Monaten die Servicestelle aufgesucht, berichtete die Projektleiterin Ines Greizer. Ein großer Teil von ihnen komme aus Bulgarien und Rumänien. Die Mitarbeiterinnen der Servicestelle unterstützen die Projektaufsuchenden mit intensiver bei Bedarf auch muttersprachlicher Sozialberatung und berufsunterstützenden Maßnahmen. Sie helfen aber auch bei Fragen im Alltag wie zum Beispiel bei der Wohnungssuche, bei Behördengängen oder zum Thema Krankenversicherungsschutz. Eine Besonderheit des SOS-Projektes: Es bildet interessierte deutschsprachige Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu zertifizierten Integrationsbegleiterinnen und Integrationsbegleitern für Neuzugewanderte aus.

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3. Immer mehr Firmen bieten Ausbildung in Teilzeit an 

Das ESF-Projekt „Servicestelle Ausbildung in Teilzeit“ (SAiT) setzt sich dafür ein, dass Teilzeitausbildung ein Thema für Hamburger Betriebe wird. Sie informiert diese über die Vorteile der Teilzeitaus-bildung – für die Auszubildenden sowie für den Betrieb – und unterstützt die Realisierung einer Teilzeitausbildung.

Für verschiedene Branchen konnte das bereits ermöglicht werden: sei es in der Gebäudereinigung, im kaufmännischen Bereich, in der Zahnmedizin oder in der Apothekerbranche. Mit Erfolg – denn viele Hamburger Firmen setzen die Ausbildung in Teilzeit mit zumeist 30 Wochenstunden bereits um. Neu dabei ist beispielsweise auch die Firma Bogdol, die – wie im Video erläutert wird – das Modell der Teilzeitausbildung anbietet und dies ab 2016 auch für die Ausbildung zum Gebäudereiniger bzw. zur Gebäudereinigerin sowie für die Ausbildung zur Kauffrau bzw. zum Kaufmann für Büromanagement ausweiten wird.   

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Icon KalenderInfotag – Teilzeitausbildung im öffentlichen Dienst    


Datum:   30.09.2015

Uhrzeit:  10 - 12 Uhr
Ort:         Zentrum für Aus- und Fortbildung,
               Normannenweg 26, 20537 Hamburg
Projekt:   Projekt "Servicestelle Ausbildung in Teilzeit“ (SAiT)

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4. 220 Schulmentoren sind bereits im Einsatz  

Am 5. Mai zog das ESF-Projekt „Schulmentoren – Hand in Hand für starke Schulen“ nach einem erfolgreichen ersten Jahr Zwischenbilanz: Mit Hilfe des Projektes erhalten bereits 27 Grund- und Stadtteilschulen sowie Gymnasien in Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf Unterstützung beim Aufbau eines eigenen Mentorensystems. Schulsenator Ties Rabe bedankte sich bei den rund 220 Schulmentorinnen und Schulmentoren für ihr Engagement. Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Ehrenamtliche – ausgebildet vom Team der Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung (KWB e. V.) – helfen beispielsweise bei der Lese- und Lernförderung, bei der Fächerwahl in der Oberstufe oder bei der Berufsqualifizierung und unterstützen im Bewerbungsverfahren. Betreut werden sie von speziell für dieses Projekt von der Schulbehörde fortgebildeten Lehrkräften als schulische Koordinatoren. Das Mentorenprojekt wächst ständig weiter – für das kommende Schuljahr sind bereits weitere Mentorenkurse angesetzt. 

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5. Bessere Unterstützung für Alleinerziehende

Auf der Konferenz der Frauen- und Gleichstellungsministerinnen und –minister, -senatorinnen und –senatoren (GFMK) am 2. und 3. Juli in Berlin wurde der Leitantrag „Alleinerziehende besser unterstützen“ von Hamburg ausdrücklich begrüßt. Die GFMK forderte unter anderem die Prüfung des Ausbaus von Leistungen für Alleinerziehende, den weiteren Ausbau der Kinderbetreuung sowie eine verstärkte Integration von Alleinerziehenden in den Arbeitsmarkt. Das Hamburger ESF-Projekt „Jobclub Soloturn“ setzt sich bereits dafür ein, dass Alleinerziehenden eine Anlaufstelle geboten wird, bei der sie Beratung, Austausch und Motivation für eine neue berufliche Perspektive finden.  

Ein Statement

6. "Jugend Aktiv Plus" unterstützt bei der Ausbildungsplatzsuche 

vergrößern Jugend Aktiv Plus (Bild: BASFI) Das Projekt „Jugend Aktiv Plus" hat mir enorm viel bei der Ausbildungsplatzsuche geholfen. Die haben alles gegeben, damit ich im August 2014 irgendwo anfangen kann, was mich auch interessiert. Das war deren Ziel und auch meines", so Ajay, Auszubildender Einzelhandelskaufmann.

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„Jugend Aktiv Plus“ ist ein Projekt zur sozialen und beruflichen Integration von jungen Erwachsenen im Alter von 18-25 Jahren. In einem ein bis mehrmonatigem Beratungs- und Betreuungsprozess (Coaching) arbeiten die Teilnehmenden daran Vermittlungshemmnisse abzubauen und mögliche Anschlussperspektiven zu entwickeln. 


Icon KalenderFachveranstaltung "Entkoppelt vom System“ – Eine Studie des Deutschen Jugendinstituts

Datum:   07.10.2015
Uhrzeit:  15:00 – 18:30 Uhr
Ort:         Zentrum für Aus- und Fortbildung,
               Normannenweg 26, 20537 Hamburg
Projekt:   Projekt "Servicestelle Ausbildung in Teilzeit“ (SAiT)

Terminankündigung 7. Veranstaltungen 


Icon Kalender

Im Rahmen der ESF-Projekte in Hamburg finden regelmäßig Veranstaltungen, Seminare und/ oder Workshops statt.

Weitere Termine finden Sie auch im ESF-Veranstaltungskalender.

 

Workshop 1 Persönlichkeitsentwicklung – die eigenen Ressourcen nutzen
Datum/Uhrzeit:      25.09.2015 von 16:30 - 20:30 Uhr,
                              26.09.2015 von 9:00 - 18:00 Uhr
Ort:                        KWB e.V., Haus der Wirtschaft. Kapstadtring 10, 22297 Hamburg           
Projekt:                  Projekt "Hamburger Karriereschmiede"
 

Netzwerktreffen der Hamburger Karriereschmiede 
Datum:                  07.10.2015
Uhrzeit                  18:30 Uhr
Ort:                       Patriotische Gesellschaft, Kirchhof-Saal
                             Trostbrücke 6, 20457 Hamburg          
Projekt:                 Projekt "Hamburger Karriereschmiede"
 

Workshop "Ausbildungserfolg in der Pflege verbessern – Hamburger Modellprojekt“ im Rahmen des 13. Gesundheitspflege-Kongresses“ 
Datum:                  09.10.2015
Uhrzeit:                 14:00 - 16:30 Uhr
Ort:                       City Center Hamburg              
Projekt:                 Projekt "Ausbildungserfolg in der Pflege"

 

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