ESF+: Ein Plus für die Menschen in Europa

Über die Neugestaltung des Europäischen Sozialfonds

ESF+: Ein Plus für die Menschen in Europa

Die EU-Kommission hat Ende Mai ihre Vorschläge für den EU-Haushalt im Zeitraum 2021 bis 2027 veröffentlicht. Durch eine Neugestaltung des Europäischen Sozialfonds (ESF), der künftig ein Plus im Namen tragen und "ESF+" heißen wird, rückt die soziale Dimension der EU noch stärker in den Fokus.

101,2 Milliarden Euro stellt der Fonds in der Förderperiode ab 2021 für regional orientierte Maßnahmen in ganz Europa zur Verfügung, um Menschen beruflich zu qualifizieren und ihre Integration in den Arbeitsmarkt zu fördern. Er unterstützt damit die Umsetzung der europäischen Säule sozialer Rechte – und stärkt zugleich die Wettbewerbsfähigkeit Europas angesichts globaler Herausforderungen.

Der "ESF+" soll mit Beginn der neuen Förderperiode zudem flexibler und einfacher werden: Der Verwaltungsaufwand für Behörden, Projektträger sowie Bürgerinnen und Bürger wird reduziert und der Zugang zu Mitteln erleichtert, Ressourcen werden gebündelt. Durch die Verschmelzung des ESF mit  weiteren Fonds können vor allem stärker benachteiligte Menschen gezielter gefördert werden. Wichtige Anliegen der Bürgerinnen und Bürger rücken stärker in den Mittelpunkt. Bedeutende inhaltliche Schwerpunkte der geförderten Maßnahmen werden weiterhin die Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit und die Integration von Zugewanderten sein. Verstärkt wird die EU-weite Kooperation im Gesundheitswesen, etwa bei der Umsetzung von EU-Rechtsvorschriften in diesem Bereich oder bei der grenzübergreifenden Zusammenarbeit, beispielsweise zu seltenen und komplexen Krankheiten über die Europäischen Referenznetze.

Die Pressemitteilung der EU-Kommission finden Sie unter europa.eu/rapid/press-release_IP-18-3923_de, ein informatives Factsheet mit wichtigen Infos zur Kohäsionspolitik der EU hier.