Zurzeit (nicht) erreichbar?!

ESF-Projekt JUGEND AKTIV PLUS begleitet Jugendliche auf dem Weg in Arbeit

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Zurzeit (nicht) erreichbar?!

Nach der Schule in die Ausbildung oder eine Beschäftigung? Nicht für alle jungen Erwachsenen in Hamburg ist der Weg so klar vorgezeichnet und leicht zu beschreiten. Die Hemmnisse, die dem Schritt ins Berufsleben entgegenstehen, sind vielschichtig. Die Hürden in vielen Fällen ohne Hilfe von außen kaum zu meistern. Wie es gelingen kann, arbeitslose junge Menschen mit ihren individuellen Problemlagen anzusprechen und bei der beruflichen Integration zu unterstützen, ist das Thema der heutigen Fachveranstaltung des ESF-Projektes JUGEND AKTIV PLUS unter dem Titel: „Zurzeit (nicht) erreichbar?!“.

JUGEND AKTIV PLUS schafft Angebote, die für junge Erwachsene leicht zugänglich sind. „Sich angenommen und willkommen zu fühlen ist oft der erste Schritt“, erläutert Projektleiterin Sieglinde Ritz. In Betreuungsphasen von einem bis zu mehreren Monaten werden die Problemlagen der Teilnehmenden bearbeitet, ihre Potentiale herausgearbeitet und mögliche Unterstützer im unmittelbaren Umfeld aktiviert. Die Feststellung von Kompetenzen, Berufsorientierungs- und Qualifizierungsangebote und die Vermittlung in Anschlussmaßnahmen schaffen konkrete Perspektiven. Zwölf Träger der Jugendhilfe setzen das Projekt, das durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) und der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) gefördert wird, unter Federführung der Johann Daniel Lawaetz-Stiftung in allen Hamburger Bezirken um.

Zoltán Kazatsay, stellvertretender Generaldirektor der Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration der Europäischen Kommission, erläutert das EU-Engagement: „Mit der Unterstützung von Initiativen für die berufliche Integration junger Menschen stärke die EU regionale Ansätze, um eine Angleichung der Lebensverhältnisse in den Mitgliedsstaaten zu erzielen“.

Senatorin Melanie Leonhard stellt die Bedeutung der Zusammenarbeit aller Akteure in der Hansestadt heraus: „Die Kooperation von Jugendhilfe, Jugendberufshilfe und Jugendberufsagentur im Rahmen des Übergangssystems ist entscheidend, um auch junge Erwachsene in schwierigen Lebenssituationen in Arbeit zu bringen und sie bei der eigenständigen Lebensführung zu unterstützen.“

Die etwa 150 Gäste in den Räumlichkeiten von Beruf und Integration Elbinseln gGmbH, darunter Fachkräfte der Jugendhilfe und Arbeitsmarktintegration, Vertreter von Behörden und Unternehmen, diskutieren in Fachforen die spezifischen Handlungsansätze der Jugendsozialarbeit und informieren sich bei der begleitend stattfindenden Messe über Angebote der Jugendhilfe und der Jobcenter.

 
Rückfragen der Medien
Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration
Vanessa Schüler, ESF-Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: (040) 42863-2888
E-Mail: esf-pr@basfi.hamburg.de
Internet: www.esf-hamburg.de


Marcel Schweitzer, Pressesprecher
Telefon: (040) 42863-2889
E-Mail: marcel.schweitzer@basfi.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/basfi

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