„Meine Chancen in Hamburg“

In „Meine Chancen in Hamburg“ stellen sich ehemalige Teilnehmende aus den aktuellen Hamburger ESF-Projekten vor.

„Meine Chancen in Hamburg“

Xenia Schakin (20) fand nach der Schule keine geeignete Ausbildung. Im Projekt „come in“ lernte sie ihre Stärken kennen und fand den Weg in einen Beruf, auf den sie bereits bestens vorbereitet war.

Wie ich zu dem Projekt gekommen bin
Nach der Schule habe ich keinen Ausbildungsplatz gefunden, habe immer wieder gesucht, immer wieder Absagen bekommen. Drei Jahre lang war ich zuhause, bis mir das Jobcenter empfahl, mich an das Projekt „come in“ zu wenden.

Was ich im Projekt gelernt habe
Durch die Angebote hier im Projekt habe ich meine Stärken ebenso wie meine Schwächen besser kennen gelernt. Besonders wichtig ist für mich auch, dass ich nun besser aus mir herauskomme. Ich bin sehr schüchtern, doch hier kommen einem alle entgegen. Mein Vertrauen in Menschen ist gewachsen.

Was ich seither geändert/umgesetzt habe
Ich gehe nun anders auf Menschen zu und habe „Trittsicherheit“ im Beruf gewonnen. Das hat mir auch geholfen, als ich mich als Rettungsschwimmerin beworben habe. Ich trainiere seit acht Jahren beim DLRG im Billstedter Schwimmbad, bin seit drei Jahren ausgebildete Rettungsschwimmerin. Auf die freie Stelle, die gut zu meinen Interessen und Fähigkeiten passte, hatten mich meine Mutter und das Jobcenter hingewiesen, den letzten Schubs habe ich vom Projekt bekommen und bin dann hingegangen. Ich war nur auf das Vorschwimmen eingestellt, doch es folgte noch ein Gespräch, das ich viel entspannter führen konnte, als es vorher möglich gewesen wäre.

Was ich jetzt mache
Ich bin nun Rettungsschwimmerin in der Alsterschwimmhalle und wurde hier sehr gut aufgenommen. 

Was mir am meisten gefallen hat
Die Angebote von Sport über Mathe, Englisch, Politik bis hin zum Bewerbungstraining sind super. Alles läuft sehr entspannt und ruhig ab. Besonders haben mir die gemeinsamen Reisen gefallen, sie haben uns als Gruppe sehr zusammengeschweißt. Man kommt nie zurück, ohne ein Abenteuer erlebt zu haben.

Was ich mir für meine berufliche Zukunft wünsche
Dass es weiter so aufwärts geht. Das ist für mich etwas Neues, da ich vorher nicht gearbeitet habe.