„Meine Chancen in Hamburg“

In „Meine Chancen in Hamburg“ stellen sich ehemalige Teilnehmende aus den aktuellen Hamburger ESF-Projekten vor.

„Meine Chancen in Hamburg“

Fadime Eraslan war nach ihrem Ersten Schulabschluss 2014 zwei Mal aus verschiedenen Gründen gezwungen, eine Ausbildung abzubrechen. Die junge Frau nutzte die Richtungswechsel, um den Mittleren Schulabschluss nachzuholen. Das ESF-Projekt „TALENTS Hamburg“ unterstützte sie im Bewerbungsprozess – mit Erfolg. Die vor kurzem begonnene Ausbildung zur Servicekauffrau im Luftverkehr ist genau das Richtige für Fadime Eraslan. 

Wie ich zu dem Projekt gekommen bin
Eine Beraterin der Jugendberufsagentur, die an meiner Schule gearbeitet hatte und mich daher kannte, hat mir das Projekt empfohlen.

Was ich im Projekt gelernt habe
Zu Schulzeiten habe ich nicht viel über Bewerbungen gewusst, nicht, wie ich sie schreibe, wie ein Lebenslauf aufgebaut sein sollte oder welche Unterlagen ich vorbereiten muss. Im Projekt haben wir das alles gelernt und geübt: Wie man sich auf Gespräche vorbereitet, sich in den Bewerbungsinterviews verhält oder wie Onlinebewerbungen versendet werden.
 
Was ich seither geändert/umgesetzt habe
Das Ausbildungscoaching hat mir Sicherheit in den Gesprächen mit Personalverantwortlichen gegeben. Vorher war ich ängstlich. Danach wusste ich, wer ich bin und was ich möchte. Ich habe viel Selbstbewusstsein gewonnen, das hilft mir auch jetzt noch. Das Unterstützungsangebot von „TALENTS Hamburg“ habe ich wirklich genutzt: Allein vor dem Bewerbungsgespräch für meinen jetzigen Ausbildungsplatz haben wir gemeinsam drei Stunden geübt. 
 
Was ich jetzt mache
Ich mache eine Ausbildung zur Servicekauffrau im Luftverkehr. Dabei durchlaufe ich in zweieinhalb Jahren alle Bereiche wie den Check-in, das Ticketing, die Arbeit am Lost & Found-Schalter und die Flugzeugabfertigung auf dem Vorfeld. Auch hier merke ich, wie sehr ich mich verändert habe. Es ist viel einfacher für mich geworden, auf Menschen zuzugehen.  

Was mir am meisten gefallen hat
Besonders die vielen Schulungen zu Themen wie Arbeitsrecht oder dem Versenden einer Bewerbung per E-Mail, waren für mich sehr hilfreich und interessant. Und auch der Umgang miteinander: Ich habe mich wirklich jedes Mal sehr gefreut, zu „TALENTS“ zu gehen. 

Was ich mir für meine berufliche Zukunft wünsche
Ich hoffe, dass mein Beruf mir weiter so viel Spaß macht. Ich werde mich definitiv weiterbilden und möchte in den nächsten zwei Jahren herausfinden, in welche Richtung es gehen soll. Nach der Ausbildung darf man den Bereich wählen, in dem man tätig sein möchte.